© Reuters, Jeff Mangione, iStock (3), KURIER-Montage

Abgeschlagen - unsere Sportler
09/04/2019

Blick in die Kristallkugeln: Marcel Hirscher wird Wahrsager

Das Rätsel um Marcel Hirschers berufliche Zukunft ist geklärt. Seine zahlreichen Trophäen werden zur Geschäftsgrundlage.

von Birgit Braunrath, Christine Karner

Der Mann mit den meisten Kristallkugeln Österreichs steigt ins Hellseherbusiness ein. Meinte er früher noch: "Trophäen? Depperte Glasbecher!", sieht er diese jetzt als willkommene Geschäftsgrundlage. Im übrigen sei sein Haus kein Kugellager. "Es ist saumäßig unpraktisch, das Wohnzimmer mit 20 Kristallkugeln und einem Kleinkind zu teilen", begründete Hirscher die Übersiedlung der Weltcup-Trophäen in seine neuen Praxisräume.

Erste Kunden sollen bereits Termine haben. Allen voran Raiffeisen. Man will wissen, welche Entscheidungen kommende Woche beim EZB-Treffen in Frankfurt fallen. Aktienkurse aber soll der – bisher auf Talfahrten spezialisierte – Hirscher lieber nicht vorhersagen. Auch der Skiverband hat schon angefragt: "Wer wird 2020 nächster ÖSV-Präsident?" Darauf Hirscher: "Da brauch i ka Kugel, des wird da Schröcksi."

Auf Servus TV wird Hirscher regelmäßig live hellsehen. Am 29. September etwa sieht er in seinen Kristallkugeln das Ergebnis der österreichischen Nationalratswahl voraus. Die Wahl selbst ist daher nicht mehr notwendig und wird abgesagt. Der ORF verhandelt noch um die Co-Übertragungsrechte. Rainer Pariasek soll aber auf jeden Fall eine Rolle abstauben: Er darf in Hirschers neuer Eso-Sendereihe die Glaskugeln abstauben.