© Michael Pammesberger

Pammesberger
05/02/2019

Trockenheit und Dürre trotz anhaltenden Regens setzen Landwirten zu

Österreichs Landwirte leiden nach wie vor an der Trockenheit.

Vor allem die Maiskulturen und die Wintersaat seien betroffen. Der Monat April zählte in manchen Teilen des Landes zu den trockensten der letzten Vergleichsjahre. Der KURIER berichtete letzte Woche mehrmals ausführlich und ließ sich auch nicht von anhaltenden Prognosen bevorstehender Regenfälle verunsichern: So wurde betont, dass es zu erheblichen Ernteausfällen kommen würde, sollten die Berichte über die Trockenheit andauern.

Viele Landwirte waren dadurch schwer verunsichert: Landwirt Franz L.: Ich wollte die Trockenschäden auf den Maiskulturen begutachten, als ich von dem Regen überrascht wurde. Natürlich sei er nicht vorbereitet gewesen und "dreckwaschlnass geworden". Der KURIER bedauert, aber man habe in der Redaktion in Heiligenstadt keine Fenster mit Blick auf das Wettergeschehen.

Dauerregen bringt nichts

Ein hoher Landwirtschaftskammer-Funktionär und Bauernverteter: Es nützt jetzt auch nichts, wenn nun - wie prognostiziert - große Mengen von Regen über das Land ziehen: Der Dauerregen ändert nichts an der Trockenheit - dadurch würden nur die Felder nass. Ein anderer Bauernvertreter: "Es ist ein Wahnsinn: Vor allem die Wintersaat und die Maiskulturen sind betroffen", er habe aber sowohl seitens des Bundes als auch des Landes Zusicherungen erhalten, dass entsprechende Mittel rasch zur Verfügung gestellt werden können.

Vom KURIER auf die lang anhaltenden Regenfälle hingewiesen, bemerkte der Bauernverteter, er sei gerade auf der "Grünen Woche" in in Südspanien und wisse nichts vom Wetter in Österreich. Sollte es aber weiterhin so heftig regnen, fordere er Unterstützung für unserer Landwirte: Vor allem die Wintersaat und die Maiskulturen seien betroffen.

(KURIERmp)