Schlag-Zeilen
02/25/2020

Die schönsten Faschingskostüme unserer Politiker

Die Politik nimmt den Fasching noch ernst. Als Coronavirus wollte dann aber doch niemand gehen.

von Peter Temel, Christine Karner

Fasching ist nur etwas für Kinder und Nicht-Wiener. Aber auch die heimischen Politiker lassen sich die Möglichkeit zur Selbstinszenierung nicht entgehen.

Seit Wochen wird Werner Kogler von einem binationalen TV-Komiker-Duo als oststeirischer Fred Feuerstein geneckt. Lange schwieg der Grünen-Chef dazu. Jetzt sprang Kogler dafür umso effektvoller aus der Deckung und enthüllte am Faschingsdienstag das fußbetriebene, emissionsfreie Mobil als Fortbewegungsmittel der Zukunft.

Sein Koalitionspartner Sebastian Kurz schickt derweil Deepfake-Videos von einem angeblichen Treffen mit Boris Johnson um die Welt, während er in Wahrheit in einer Waldviertler Disco im Thomas-Forstner-Spencer von 1989 auftritt.

Pamela Rendi-Wagner wollte rechtzeitig zum Ausbruch des Coronavirus in Österreich wieder in ihren Beruf als Tropenmedizinerin zurückkehren. Auch das ist sich nicht ganz ausgegangen. Aber mit lästigen Fragen an das Großmütterchen SPÖ will die rote Chefin den Querumstieg nun beschleunigen.

Die FPÖ-Spitze betont das neue, moderne Image der Partei auch im Fasching. Keine Wikingerkostüme mehr, stattdessen geschlechtsneutraler High-Tech.

Harald Mahrer ist ein Mann der vielen Verkleidungen. Dieses Jahr wollte er im Fasching als Opernballloge gehen. Angesichts des aktuellen Wirtschaftskammer-Wahlkampfs ist aber neuerdings Sparsamkeit angesagt.