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Schlag-Zeilen
11/06/2019

Extrem-Manspreading: Wegen dieser Szene will Strache Ibiza-Video kaufen

Hohe Geldsummen stehen im Raum. Ex-FPÖ-Chef wollte Video nicht im gesamten Kontext veröffentlicht sehen.

Die Unkulturtechnik des ausgedehnten Spreizens von Männerbeinen steht unter massivem Beschuss. Zuletzt brachten die Wiener Linien mit einer vielbeachteten Kampagne eines der letzten primatenhaften Privilegien in Misskredit.

H.C. Strache hat wirklich viel an gesellschaftlichem Kredit verspielt. Einen Rest an Integrität will sich der in die Consulting-Branche gewechselte Ex-FPÖ-Chef aber erhalten. Daher hat sich Strache laut Medienberichten darum bemüht, unter Einsatz hoher Geldsummen das gesamte Ibiza-Videomaterial zu erwerben. Allerdings nicht, um sich wieder an den vollständigen Kontext erinnern zu können, sondern vielmehr, um den vollständigen Kontext zu verbergen. 

Schockierende Bilder

Der Deal ist allerdings geplatzt. Und dem nicht genug. Die Ibiza-Bande reagierte mit der Veröffentlichung eines weiteren Videoausschnitts, der schockierende Bilder zeigt: Strache beim Extrem-Manspreaden.

Angesichts der zur Schau gestellten Breitbeinigkeit muss Strache wieder einmal die Flucht nach vorne antreten. In einer spontan einberufenen Pressekonferenz sagt er: "Liebe Philippa. Ich kann verstehen, dass du verletzt und enttäuscht bist, und hoffe, du verzeihst mir."