© APA, iStock, KURIER-Montage

Schlag-Zeilen
03/04/2020

Nach Keszler-Eklat: Entschuldigung endet in nächstem Eklat

Gery Keszler tappt von einem Schnitzelfettnäpfchen ins nächste. Ob das noch was wird?

Lifeballvater Gery Keszler, der kürzlich bei der Wiener ÖVP aufgetreten ist, entschuldigte sich für "unqualifizierte und beleidigende" Teile seines nächtlichen Facebook-Kommentars. Er hatte unter anderem gepostet, dass er den ÖVP-Finanzminister „bei seinem Knackarsch“ lieber habe als den Wiener SPÖ-Bürgermeister bei seinem "verschlagenen Schnitzelgesicht". 

Nun wäre es im Wiener Rathaus beinahe zu einem Handschlag gekommen, das Treffen endete aber beinahe in einem Handkantenschlag. Keszler wollte dem Bürgermeister zur Versöhnung ein von ihm selbst gestaltetes Kunstwerk überreichen. Keszler erläuterte: "Wir sehen hier ein Schnitzel mit verschlagenem Ei, Mehl und …"

…schon wieder gab es Brösel. Ludwig verweigerte den Handschlag und zog sich zornesrot in sein Büro zurück.

Keszler verstand die Welt nicht mehr: "Warum können die Mädels einfach nicht cool bleiben?"

Derweil langten weitere Beschwerden ein.

Gernot Blümel: "Ich weiß überhaupt nicht, wofür sich der Gery da entschuldigt. Er hat ja alles richtig gemacht."

Heinz-Christian Strache schrieb zwei Uhr Nachts auf Facebook: "Keszler redet sich auf seltsame Postings hinaus, die in der Nacht von Donald Trump geschrieben werden. Bitte es ist sicherzustellen, dass auch meine Person in diesem Zusammenhang nicht unerwähnt bleibt."

Sebastian Kurz nach Keszlers Auftritt beim Wiener Landesparteitag: "Wir können keine Flüchtlinge mehr aufnehmen."

Bogdan Roščić, künftiger Staatsopern- und Opernballchef: "Keszler irrt. Einen Roten erkennt man bitte an seinem Abgang, ich hingegen bin noch nicht einmal angetreten."

Michael Häupl: "Schnitzelgesicht?! Waunn er si no lang spüt‘, werd‘ i dem Gery a Spritzweingedicht aufsagen müssen, owa mit am g‘scheiten Pfefferl …"

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.