© Deutsch, APA, Mangione, iStock(2), KURIER-Montage

Schlag-Zeilen
12/19/2019

FPÖ-Krimikomödie: Strache machte selbst den Schnüffler

Laut KmS-Ermittlungen soll Ex-Vizekanzler höchstpersönlich Ex-Parteifreund Gudenus hinterherspioniert haben.

von Peter Temel, Christine Karner

Die Ibiza-Affäre ähnelt immer mehr einem Detektiv-Schundheftchen. Hat Heinz-Christian Strache seine früheren Wiener Parteifreunde bespitzelt? Hat er die Ermittlungen möglicherweise auch noch persönlich durchgeführt?

Der jetzige Parteichef Norbert Hofer berichtete, dass eine geheimnisvolle, geschmalzene Rechnung für einen Detektiv bei der Partei eingegangen sei. Wie KURIER mit Schlag erspitzelte, war diese Honorarnote mit "Detektei SCAR HECHT" gezeichnet. Erst jetzt fiel aufm dass es sich dabei um ein Anagramm von HC STRACHE handelt.

"Er hätte gleich mit ‚ECHT ARSCH‘ unterschreiben sollen!", sagt dazu Straches Nachfolger in Wien, Dominik Nepp. Und: "Ich dachte, wir wären echte Freunde gewesen". Für dieses Posting erhielt Nepp, der ebenfalls bespitzelt worden sein soll, eine Rekordzahl an Lach-Smileys.

Gudenus zählte Visitenkarten

Auch Johann Gudenus zeigt sich enttäuscht. Er habe aber schon seit Längerem Verdacht geschöpft. Täglich zähle und wiege er die Visitenkarten bei seinem Safe, weil er wie Strache an Verschwörungen glaube. Es habe zwar keine einzige Visitenkarte gefehlt, aber plötzlich sollen die Karten wesentlich weniger gewogen haben.

Strache streitet alles ab: "Das ist die übliche Vorverurteilungsmaschinerie! Ich kenne das Passwort ‚seilseil‘ von Gudenus’ Safe nicht einmal!"

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Um diesen Artikel lesen zu können, würden wir Ihnen gerne die Anmeldung für unser Plus Abo zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diese anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.