© Franziska Marhold, Gilbert Novy, AP, Istock(2), KURIER-Montage

Schlag-Zeilen
07/14/2019

Respektlos-Zone am Stephansplatz: Die ganze Wahrheit

Zwei Mozart-Verkäufer auf E-Scooter rempeln mit 70 km/h EU-Kommissar an. So oder so ähnlich könnte die heißeste Meldung dieses Sommers lauten.

In der "Respektlos-Zone" am Wiener Stephansplatz kippt wieder einmal die Situation. Neue und alte Geschäftsmodelle prallen aufeinander.

 

EU-Kommissar: "Hee! Hallo! ich glaub', mein Hahn pfeift."

Mozart-Verkäufer 2: "Wollen's Konzertkarten kaufen?"

EU-Kommissar: "Schau i aus wie a Japaner? Ang'rempelt habt's mich, ihr Perücken-Punker! Mit 70 km/h!"

Lebensgefährtin: Und gerade jetzt, wo er wieder EU-Kommissar werden will. So was ausg'schamtes!"

Mozart-Verkäufer 1: "Sie können leider nicht mit Karte bezahlen." 

Mozart-Verkäufer 2 (rappt): "No plastic money anymore, die Banken gegen ihn. Come and rock me ..."

Fiaker: "Leberkäse! Heißer Leberkäse!"

Italienischer Tourist: "Che cosa è questo?"

Fiaker: "Formaggio di fegato dello Cavallo!"

Ursula Stenzel: "Was ist das für ein Krawallo? Ah, Pferdeleberkas! Mit schoaf'm Senf und einem Pfiff bitte!"

Dompfarrer (auf die Turmspitze am Stephansdom kletternd): "Von hier oben wirkt alles so ruhig. Ich glaub', ich muss wieder hinunter ..."

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Bezirk und Stadt Wien haben mittlerweile reagiert und greifen zu harten Strafen: Mozart-Verkäufer müssen sich in Hinkunft jeden Abend selbst eines der Konzerte anhören.