© APA/Helmuth Fohringer, Jürg Christandl, Warner Bros., KURIER-Montage

Schlag-Zeilen
10/21/2019

Unbekannter treibt seit Wochen böse Scherze mit SPÖ

Die Pannenserie der SPÖ steht kurz vor der Aufklärung. Die Traditionspartei scheint Opfer eines diabolisch grinsenden Clowns zu sein, der sie in den Abgrund stürzen will.

von Peter Temel, Christine Karner

Schon bei der Wahl 2017 holte er sich von der SPÖ, was ihm seiner Meinung nach zusteht. Jetzt will der wirre Widersacher sein Zerstörungswerk vollenden, sagt ein Partei-Insider. Anders sei es nicht zu erklären, dass der Strom an Parteiinterna in Richtung Boulevard nicht abreißen will, wie aktuell in der Causa Lercher/Leykam. Der entstandene Schaden beträgt bereits 21 Prozent auf der unten offenen Dornauer-Skala. "Aber 21 Prozent sind diesem Herrn im roten Clownkostüm offensichtlich noch immer zu viel", empört sich Kärntens SPÖ-Landes-Kaiser.

Enttarnt wurde der Störenfried von Ex-Bundesgeschäftsführer Thomas Drozda. Wochenlang war dieser vor der Parteizentrale auf der Lauer gelegen, um jene Person zu finden, die das unselige Paparazzi-Foto mit ihm und einem Porsche geschossen hatte.

Wie der clowneske Störenfried selbst leakte, hat die SPÖ mit ihm sogar einen Leistungsvertrag abgeschlossen.

"Meine Dienste kosten aber kein Geld, sondern den Verstand", sagte der bleiche Mann, bevor er unter schallendem Lachen wieder in Gotham City untertauchte. Vorerst.