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Schlag-Zeilen
12/23/2019

Weihnachtsheld als Vorbild: Polizisten werden (wieder) Postler

Das Beispiel eines engagierten Wiener Polizisten könnte schon bald Schule machen.

von Peter Temel, Christine Karner

Es war zwar kein Postmitarbeiter, der unlängst 16 Weihnachtspackerl auf der Straße stehen ließ. Aber man erinnert sich noch an einen Wiener Briefträger, der vor Jahren hunderte Briefe an Altpapiercontainer zugestellt hat. Und manchmal sollen sich Kunden schon darüber gewundert haben, dass sie anstatt des ersehnten Packerls nur eine Benachrichtigung erhalten, obwohl sie zu Hause waren.

Die Post will jetzt eine Qualitätsoffensive starten und nimmt jenen Polizisten, der kurz vor Weihnachten die 16 herrenlosen Amazon-Packerl eigenhändig an ihren Bestimmungsort brachte, dafür zum Anlass. "Vielleicht ist so mancher Polizist ja doch der bessere Postler", heißt es. Es fehle zunehmend an Postfachkräften, viele von ihnen habe man in den letzten Jahren an die Polizei verloren. Diese wolle die Post jetzt zurückholen.

Postkutschen und Motivationsseminare

So sollen zum Beispiel die nun arbeitslosen Polizeipferde in den Postdienst wechseln. Schon bald werde die gute, alte Postkutsche wieder das Wiener Straßenbild beherrschen. "EMS statt Leberkäs" soll der knackige Werbeslogan heißen.

Allenfalls ausgebrannte Postler werden in Motivationskurse geschickt. Jeweils Montags um acht Uhr beginnen die Seminare bei Landespolizeidirektor-Stellvertreter Alexander Gaisch, der hierfür in den Postdienst versetzt werden soll.

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