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Schlag-Zeilen
10/15/2019

Wer hinter Hofers geheimnisvoller "Weltuntergangssekte" steckt

Die FPÖ warnt erneut vor einer Koalition mit ihr selbst. Daher werde man bis auf Weiteres nicht an Sondierungsgesprächen teilnehmen.

von Peter Temel, Christine Karner

Norbert Hofer heute Vormittag im Hauptquartier der "Blauen“: Eindringlich warnt er ÖVP-Chef Sebastian Kurz noch einmal vor einer Koalition mit seiner "Weltuntergangssekte", aber nicht ohne zugleich wieder deren düstere Prophezeiungen zu skizzieren.

  • Die Konjunktur trübt sich ein, heute in Deutschland, morgen auf der ganzen Welt
  • Der Konflikt zwischen dem Iran und einem US-amerikanischen Mullah als gefährliches Pulverfass
  • Ein von fiesen EU-Gegnern durchgeboxter ungeregelter Brexit
  • Überhaupt die Flüchtlinge
  • Veli Kavlak

Diese fünf Faktoren würden die Welt, die er so gern habe, nun wirklich in den Abgrund reißen, ist Hofer überzeugt. Dass die "Blauen" den Weltuntergang nun schon seit mehr als dreißig Jahren immer wieder ankünden, lässt ihn nicht an deren Prognosefähigkeit zweifeln.

Aluhut und Chemie im Äther

Der Klimawandel kommt in der aktuellen Liste der Leiden gar nicht vor. Um sich vor der "grünen Gehirnwäsche" zu schützen, will Hofer künftig nun rund um die Uhr einen Aluhut tragen.

Im Wahlkampf hatten die „Blauen“ ja von einem Tag auf den anderen einer Ökologisierung das Wort geredet. "Ich weiß selbst nicht mehr, was da mit mir los war“, sagt Hofer. Aus heutiger Sicht sei das für ihn ein Beweis für die Existenz von beeinflussenden Chemtrails. "Im Jahr 2007, als ich das Ministerium dazu befragt habe, wurde ich noch als Verschwörungstheoretiker verunglimpft", sagt Hofer. "Aber jetzt ist klar: Sie sind da!! Sie sind über uns!!!“